Zum Schluss noch die wichtigsten Grundrezepte

 

Die Koch- und Essgewohnheiten in Süd- und Südostasien sind regional unterschiedlich; unterschiedliche Zutaten werden verwendet und unterschiedliche Geschmacksrichtungen bevorzugt. Aber eines vereint sie alle: das wichtigste Kochgefäß ist der Wok.

 

Der Wok wurde vor Jahrtausenden entwickelt, als Brennstoffe knapp waren. Seine runde Form mit den langen abgeschrägten Seiten bietet der Hitze eine größere Oberfläche, und so kann man im Wok mit weniger Brennstoff eine stärkere Hitze erreichen. Das schnelle Garen im Wok ist gesund und lecker: Vitamine bleiben weitgehend erhalten statt zu “verdampfen”, das Gemüse bleibt knackig. Man braucht nur wenig Fett, der Wok ist also eine Empfehlung für alle, die auf ihre Figur und Gesundheit achten.

 

Der Wok wird meist mit der Kochtechnik des Pfannenrührens (Braten unter ständigem Rühren) assoziiert, man kann im Wok aber auch Rösten, Dämpfen, Dünsten, Köcheln, Schmoren, Räuchern und Frittieren. In Asien ist der Wok oft das einzige Kochgefäß, mit dem alles gegart wird. Übrigens: Man kann mit dem Wok asiatisch kochen, genauso gut aber auch mediterran, brasilianisch, deutsch und fast alles andere.